Die Länder Krisarias

Zeichner: Stefan Bleyl

 

Drei verschiedene Reiche teilen sich den Kontinent Krisaria.

 

Die kleine Insel Daron vor der Küste des Kontinents wird von den friedliebenden und übersinnlich begabten Daronsi besiedelt. Ständig nachwachsende Edelmetalle im Boden, aus denen die Daronsi Baumaterialien und Alltagsgegenstände herstellen, verleihen den Bewohnern der Insel Wohlstand. Sie sind ein goldhaariges Volk vornehmlich von Priestern, Künstlern und Heilern. Nach der Vertreibung des alten, despotischen Königs, folgt nun unter der Herrschaft eines Königspaares jeder auf der Insel dem Weg seines Herzens, geschützt von einem Nebel, den nur die Stimmen der Priester des Götterpaares zu durchdringen vermögen.

 

Der größte Teil des Festlandes wird vom Reich Romii beherrscht. Dieses teilt sich in acht Fürstentümer mit einem regionalen Herrscher, die alle unter der Regentschaft des Kaisers im neunten Fürstentum Jeressin stehen. Ihre patriarchalische Gesellschaft gliedert sich in den Adel, das Bürgertum und die rechtlosen Sklaven. Jeder freie erwachsene Mann wird zum Krieger ausgebildet, während die Frauen sich um Haushalt und Kindererziehung kümmern. Unter den in ihren geografischen Gegebenheiten sehr unterschiedlichen Fürstentümern herrschen Misstrauen und Abneigung, zwei Fürstentümer haben sich bereits gänzlich vom Kaiser abgewandt und unterhalten keinerlei Kontakte mehr zum Rest des Reiches. Das Fürstentum des Kaisers und das Fürstentum Karassin handeln mit der Insel Daron und haben dadurch großen Wohlstand erreicht. Der Fürst von Karassin ist dem kleinen Land sogar in enger Freundschaft verbunden.

 

Tief im unwirtlichen Landesinnern von Krisaria, eine öde Eiswüste, abgetrennt vom Reich Romii durch eine schroffe Gebirgskette, hausen die Winterländer, die sich selbst Linock nennen. Sie sind die Ureinwohner des Festlandes und wurden von den Romiiri bekämpft, als diese vor Hunderten von Jahren nach Krisaria kamen. Die Winterländer wurden von den Romiiri vertrieben und flohen ins Landesinnere, in dem nahezu ständiger Winter herrscht. Dort zersplitterte die einstige Nation in wilde Stämme, die immer wieder ungeordnete Attacken und Plünderungen gegen ihre Nachbarn führen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Saskia Rönspies